Ist die "Lokale Agenda 21" auch im 10.Bezirk möglich?

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Ist die "Lokale Agenda 21" auch im 10.Bezirk möglich?

Beitragvon Velibor » Sa Jan 24, 2009 0:12

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,

wir laden euch ein zu einer Informationsveranstaltung über die "Lokale Agenda 21", zu der auch die Geschäftsführerin der "LA 21 in Wien" Frau Mag.Andrea Binder-Zehetner kommen wird.

Freitag, 13.2.2009 um 18 Uhr
Ort: Gemeinschaftsraum (Musikraum) in der Moselgasse 10

Ziel: "Lokale Agenda 21" präsentieren und informieren, was sie für uns Bewohnerinnen und Bewohner des 10. Bezirkes bringen kann.
Wie müsste es weiter gehen, damit auch die BezirksvertreterInnen des 10. Bezirkes einer "Lokalen Agenda 21" zustimmen.

Wir freuen uns auf euren Besuch!
Fritz Endl ............(Plattform „MACH MIT! im Triesterviertel"),
Alfred Raczkowsky .(Urselbrunnengasse-Collmanngasse-Moselgasse-Familie Forum)
Velibor Kojic´ .......(Monte Laa Forum)

Informationen über Agenda 21
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"Lokale Agenda 21 auch im 10.Bezirk?" - Mitschrift

Beitragvon Velibor » So Mär 01, 2009 15:38

von Alfred Raczkowsky

Am 13. Februar war eine Veranstaltung für alle, die sich für Bürgerinitiativen interessieren. Im Gemeinschaftsraum von Moselgasse 10-14 hörten wir einen Vortrag von Frau Mag. Andrea Binder-Zehetner , Geschäftsführerin der "Lokalen Agenda 21 in Wien" und sprachen mit ihr über die Chancen, die Bezirksführung dazu zu bringen, sich diesem Verein anzuschließen. Wir sprachen auch darüber, wie Bürgerinitiativen auch ohne Teilnahme von der Lokalen Agenda 21 profitieren.
http://la21wien.at/der-verein-la-21-in- ... aftsstelle
http://la21wien.at/

Der Verein Lokale Agenda 21 unterstützt Menschen, die für die Gemeinschaft im Bezirk aktiv sind und bietet ihnen eine Plattform für die Kommunikation.

Es gibt eine Menge möglicher Themen für die sich Leute aus unserer Mitte oder unserer Umgebung einsetzen können. Die meisten Themen müssen erst als Idee geboren werden.

Ein Thema ist ein Jugendspielplatz (nicht Kinderspielplatz) in der Moselgasse 21 (derzeit Firma ABV). Dazu habe ich schon vor Jahren mit dem Büro des damaligen Stadtrats Faymann und auch mit seinem Nachfolger Ludwig Kontakt aufgenommen und ihnen den Bedarf geschildert. Die erste Reaktion war eine detaillierte Aufzählung aller Kinderspielplätze in der Umgebung, so dass ich in der Antwort darauf hinweisen musste, dass Jugendspielplätze und Kinderspielplätze sehr verschieden sind. Die Jugend braucht altersgerechte Orte der Begegnung.

Ein Thema, das schon geboren wurde, aber noch in "Babyschuhen" steckt, ist eine bessere Verkehrsanbindung für den Laaer Berg. Da gibt es den Vorschlag, die Straßenbahnlinie 67 bei Verlängerung der U1 bis Rothneusiedl über die Laaer-Berg-Straße zu führen. Es gibt den Vorschlag, die Straßenbahnlinie D (Umbenennung in Linie 3 möglich) bei Fertigstellung des Hauptbahnhofs Wien nicht nur bis zur Gudrunstraße, sondern durch die Absberggasse bis Monte Laa zu führen.


Mitschrift von Fritz Endl:
"Gespräch mit der Geschäftsführerin von Lokale Agenda 21:

In einem Gemeinschaftsraum der Wohnanlage "Monte Laa" hat ein sehr positiv verlaufendes Informationsgespräch mit der Geschäftsführerin Frau Mag.Andrea Binder-Zehetner der "Wiener Lokalen Agenda 21" stattgefunden.

Die anwesende "Monte-Laa"-Gruppe und die Plattform "MACH MIT! im Triesterviertel" wurden über die Möglichkeiten und Grenzen einer Zusammenarbeit informiert. Da die Aussichten derzeit nicht sehr groß sind, dass die LA21 vom 10.Bezirk übernommen wird, wird sich der Kontakt unserer beiden Initiativen mit dem Wiener LA21-Büro auf Informationsweitergabe und Kontaktvermittlung beschränken müssen.

In nächster Zeit werden in der "Monte-Laa"-Wohnanlage einige konkrete Themen gesammelt und beim nächsten Treffen wird davon eines ausgewählt, dessen Realisierung gemeinsam betrieben werden soll."


Mitschrift Alfred Raczkowsky:
Wenn ein Bezirk um Teilnahme am LA21-Prozess ansucht, schreibt der Verein LA21 die Posten für ein LA21-Bezirksbüro aus. Das sind ungefähr drei Personen. Diese starten mit der Suche nach Projekten aus der Bevölkerung. Meist sind es Projekte im Sinne des Bezirks. Typische Agenda-Themen liegen im Öffentlichen Bereich.

Wie sieht die Unterstützung des Vereins LA21 für die einzelnen Projekte aus? Es gibt ein Handbuch für die Arbeit der Lokale Agenda 21 Büros. Das Handbuch enthält die besten in der Praxis erprobten Praktiken. Einige Handbücher würde an die Anwesenden verteilt.

Die einzelnen Agendagruppen werden durch die Steuerungsgruppe des LA21-Büros unterstützt.
Die Teilnahme an der Lokalen Agenda 21 gilt 4 Jahre (+ 2 Jahre Verlängerung). Die einzelnen LA21-Projekte dauern etwa 2 1/2 bis 3 Jahre. Die Steuerungsgruppe unterstützt die einzelnen Projektgruppen z.B durch regelmäßiges Nachfragen bei den zuständigen Politikern. Über das LA21-Büro erhalten die Projektgruppen auch finanzielle Förderung.

Der Verein LA21 kann Nicht-LA21-Projekte nur mit einem Wissenstransfer unterstützen.

Ansprechpartner für Projekte im Bezirk kann auch die Gebietsbetreuung sein (nicht nur die Bezirksvorstehung):
Für die meisten Bauträger zwischen Absberggasse und Laaer Wald (für Häuser mit privaten Eigentümern) ist die GB-STERN ("Stadterneuerung") in der Quellenstr.149 zuständig. Auch die GB-STERN steht im Spannungsfeld zwischen Sachauftrag und Abhängigkeit vom Wohlwollen der Bezirksverwaltung bzw -politik.
Für Gemeindebauten ist die GB auf der Triesterstraße 52-54, bei der Spinnerin am Kreuz) zuständig.

Mögliche Startprojekte, um den 10. Bezirk zur Teilnahme an der Lokalen Agenda 21 zu bewegen:
Öffentlicher Verkehr (z.B.: Gefährliche Kreuzung Laaer-Berg-Straße/Urselbrunnengasse),
vernünftige Öffnungszeiten für den Streetsoccer-Platz in der Theodor-Sickel-Gasse,
Verlängerung der Linie D bis zur Absberggasse (statt nur bis zur Gudrunstraße),
Multikulturelle Projekte.
Gang einer "Abordnung" des Wohngebiets zur Bezirksführung.
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Re: Ist die "Lokale Agenda 21" auch im 10.Bezirk möglich?

Beitragvon Wirbelwind » Di Mär 24, 2009 9:26

Danke für die interessanten Infos!
Ich bin jetzt auf http://theaterfueralle.at! Und du?
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